
Diakonie macht Berlin mobil - „RAD statt RATLOS“ ist ein Projekt des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Das Projekt funktioniert mit Fahrrad- und Fahrradzubehör-Spenden! Wir freuen uns, dass der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, Dr. Markus Dröge, die Schirmherrschaft für „RAD statt RATLOS“ übernommen hat.
Das Prinzip ist einfach: Jede(r) kann mitmachen!
Ab März 2010 werden berlinweit gebrauchte Fahrräder gesammelt und in sozialen Werkstätten aufgearbeitet. Ab April 2010 werden diese „generalüberholten Fahrräder“ an Menschen abgegeben, die bis dahin kein Geld für andere Fortbewegungsmöglichkeiten hatten.
Mobil im Alltag ohne Sozialticket.
Ziel des Projektes ist es, Menschen mit geringen Einkommen durch ein Fahrrad mehr Mobilität zu ermöglichen. Denn die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder gar das Autofahren sind z. B. mit ALG II kaum bezahlbar. Bei „Hartz IV“ bleiben für Verkehrskosten nur knapp 15,00 €. Das Sozialticket der BVG kostet jedoch 33,50 €. Da die Lösung ja nicht heißen kann, dass die Betroffenen fortwährend weite Strecken zu Fuß gehen müssen, möchten wir möglichst vielen Berlinerinnen und Berliner durch ein Fahrrad etwas mehr Unabhängigkeit schenken.
Hilfsbereitschaft, Dank und die Hoffnung 2010.
Das Projekt ist nicht ganz neu: Bereits 2005 konnte dieses Projekt sehr erfolgreich verwirklicht werden. Vielen Menschen konnte der Alltag damals erleichtert werden! Die Neubesitzerinnen und Neubesitzer sagten Danke. Auch wir haben uns über die damalige Hilfsbereitschaft der vielen Beteiligten sehr gefreut und so hoffen wir, dass sich auch dieses Mal - fünf Jahre später - abermals viele private Spender und Unternehmen an der Aktion beteiligen.









